Kroatien 15.06.2013

15. Juni

Nach der kurzen Nacht in Poljanak erwachen wir topfit.

Als ortskundige Jugendherbergsgäste starten wir routiniert in denTag. Frühstücken, Bett abziehen und packen und schon sind wir auf dem Weg zum Großglockner. Schon die Anfahrt durch die tolle Berglandschaft bei schönem Wetter macht riesig Spaß. Am Großglockner dann der Schock. Das die Nutzung mit Kosten verbunden ist, war auch Stefan klar. Nur war bei uns immer die Rede von 17 Euro pro Motorrad.
Nun, ich hatte das Vergnügen, als erster zu erfahren, dass das Vergnügen 23 Euro kostet. Stefan kann sich gar nicht beruhigen und zetert über diese Art der Wegelagerei. Auch, dass das Parken am Großglockner kostenlos (danke, echt nett…..) ist, kann ihn nicht besänftigen. Rot wird Stefan, als er feststellt, dass von den überall beworbenen Murmeltieren nichts zu sehen ist. Zornesröte erreicht er, als auf der Toilette auch noch die Papierhandtücher aus sind. Nur mit Mühe kann ich ihn davon abhalten, zurück zum Kassenhaus zu fahren und den Manager zu verlangen….;-)
Die grandiose Landschaft jedenfalls ist super.

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Superpanorama am Großglockner

Bei der Abfahrt ist es mir schon manchmal ein wenig mulmig. In den Kurven stehen meist nur einzelne, quaderförmige Begrenzungssteine mit nichts dazwischen.  Auf dem Motorrad hat man das Gefühl, dass man nah am / auf das Nichts zufährt. Für mich schon ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Wir passieren den Seidlwinkl und den Taxenbacher Fusch (Großglocknerstr.). Da wir nun bereits beste Mittagszeit haben, nimmt die Fahrzeugdichte extrem zu. Vom Wohnmobil, Blechdosen aller Art, Motorräder aller Art und Radlern tummeln sich nun Mengen an Fahrzeugen auf der Großglocknerstr.
Wir orientieren uns nun heimwärts über Zell am See (Cappuccinopause), Kufstein (nochmal billig tanken) nach Kiefersfelden. Von dort nehmen wir die Autobahn. Nach dem Großglockner Erlebnis brauchen wir keine Landstraße mehr.Am späten Nachmittag sind wir gottseidank wohlbehalten wieder daheim. Als ich „Dickie“ abstelle, zeigt das Tacho 23916 km.

Wir haben also 2847 km abgespult, viele Höhenmeter, tolle Strecken und Superaussichten genießen dürfen. Ein wirklich toller Urlaub. 🙂

Vielleicht schaffen es Stefan und ich ja nächstes Jahr wieder auf Tour zugehen. Spaß es jedenfalls gemacht.

  Bis zur nächsten Tour! Euer Itch